Spielen Sie mit dem Gedanken einen kollaborativen Roboter für Ihr Unternehmen zu erwerben, sind folgende Informationen sehr wichtig für Sie. Beim Kauf gibt es einige Dinge, worauf Sie achten sollten.

Wie schon das Wort Kollaboration aussagt, bedeutet kollaboratives Arbeiten eine intensive Zusammenarbeit, die letzten Endes auch in einem effizienten und produktiven Ablauf von Arbeitsprozessen mündet. Es wird dabei etwas Gemeinsames geschaffen, wobei jeder der Beteiligten – das heißt in diesem Fall, Mensch und Maschine seinen Teil dazu beiträgt. So gesehen können daraus ein wesentlicher Mehrwert und eine höhere Produktivität in den Produktionsabläufen und damit auch für das Unternehmen erzielt werden.

Kollaborative Roboter auch Cobot genannt, ist ein mit Menschen gemeinsam arbeitender Roboter. Mensch und Roboter können im gleichen Raum arbeiten. Eine Trennung durch einen Schutzzaun, Plastikwand oder Ähnlichen ist nicht erforderlich. Dies kann auch in Zeiten von Covid 19 durchaus von Vorteil sein. Es ist in diesem Zusammenhang von einem entsprechenden Rückenwind für diese Entwicklung auszugehen – die Zukunft liegt in einer zunehmenden und stetig steigenden Automatisierung.

Kollaborierende Roboter sind verhältnismäßig leicht zu programmieren und einfach in verschiedene Systeme zu integrieren. Das alles macht die Implementierung von solchen Robotern rentabler. Diese Roboter sind anpassbar und für viele verschiedene Anwendungen programmierbar, wieder veränderbar und dadurch auch flexibel anpassbar. Kollaborative Robotik hilft bei vielen Fertigungsprozessen wie zum Beispiel in der Montage, beim Schweißen, der Verpackung und Plattentierung. Ein kollaborierender Roboter kann alles, was ein menschlicher Arm auch kann. Sie haben ein enormes Potenzial. Die ersten computergesteuerten Cobots vertrieb der deutsche Pionier Kuka schon 2004. Universal Robots aus Dänemark folgte 2008.

Sicherheit des kollaborierenden Roboters 

Die Steuerung eines Roboters übernimmt ein integriertes Saftyboard, welches sämtliche Bewegungen des Cobot überwacht.  Jede Roboterachse verfügt dabei über einen Sicherheitscode.  Alle Hersteller haben eine Abstands- und Geschwindigkeitsüberwachung installiert.  Diese Software-Funktionen heißen Dual Check Safety oder Safe-Zone.  Verschiedene Modelle sind mit einer berührungsempfindlichen Oberfläche – genannt Safety-Skin – überzogen.  Kommt ein Mensch den Roboter zu nahe, drosselt er die Geschwindigkeit und stoppt sofort. Das zeigt auf, dass es jede Menge technischer Möglichkeiten zum Schutz von den bedienenden Mitarbeitern gibt. Das Bedienen dieser Roboter ist verhältnismäßig rasch erlernbar und wird in verschiedenen Schulungen und Kursen angeboten. Auch via Online-Learning kann man diese Kenntnisse erlangen. Somit ist gute Bedienbarkeit,  ebenso wie eine umfangreiche Sicherheit gewährleistet.

Vorteile eines Cobot

. Er ist Kollege und arbeitet Hand in Hand mit Menschen zusammen. Sie arbeiten schnell, flexibel und präzise. Dadurch werden Arbeiter bei gefährlichen und schmutzigen Aufgaben entlastet. Unfälle und Verletzungen  können durch den Einsatz von solchen Robotern vermieden werden. Mit beispielsweisen einem rollenden Tisch kann er schnell von einem Arbeitsplatz zum anderen wechseln. Kollaborierende Roboter sind zudem platzsparend und im Verhältnis zu einer menschlichen Arbeitskraft unter Zugrundelegung einer üblichen Nutzungsdauer auch kostengünstig.  Kleine und beengte Arbeitsplätze können dadurch belebt werden. Sie ersetzen die Menschen nicht, aber ergänzen sie. Für Arbeiter bleibt auch mehr Zeit für anspruchsvollere und herausfordernde Aufgaben. Andererseits kann auch ein gewisser Fachkräftemangel durch den Einsatz von Cobots kompensiert werden. Es immer weniger Fachpersonal deswegen arbeiten auch kleine Betriebe mit Cobots.

Wo kann ich mich über einen kollaborierenden Roboter informieren: 

Vor einer Beschaffung jeder Investition lohnt es sich, sollte man auch jedoch, die entsprechenden Kosten für einen möglichen Robotereinsatz zu berechnen. Die billigste Variante ist einen Roboter online selbst zusammenzustellen. Das ist natürlich nur zu empfehlen, wenn Robotik-Wissen vorhanden ist. Die einfachste, aber teurere Variante ist, dass man einen Systemintegratior beschafft. In diesem Fall bietet beispielsweise ein entsprechender Dienstleister oder Maschinenbauer Unterstützung. Er wählt Werkzeuge aus, kümmert sich um die Software und Sicherheitsregeln, sodass alles passt und funktioniert. Er steht jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite. Es gibt jedoch auch alternative Angebote, solche Roboter zu mieten oder gebraucht zu kaufen.

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